DAS SCHWESIG-WUNDER

Plötzlich liebt Mecklenburg-Vorpommern wieder die SPD. Wie praktisch.

Manchmal geschehen noch Wunder. Wasser wird zu Wein, Lahme können gehen und die SPD legt in Umfragen plötzlich deutlich zu.

Mitten in Mecklenburg-Vorpommern. Unter Manuela Schwesig.

Man reibt sich verwundert die Augen. Eben noch Krisen, Frust, wirtschaftliche Sorgen und eine politische Stimmung, bei der man der SPD eher einen Termin beim Seelsorger als einen Höhenflug in den Umfragen zugetraut hätte. Und plötzlich: Aufschwung!

Die Bürger haben offenbar über Nacht kollektiv ihre politische Liebe wiederentdeckt. Vielleicht lag etwas im Ostseewasser. Vielleicht war es auch einfach eine besonders überzeugende Regierungspressekonferenz.

Oder bereitet man uns schon einmal mental auf das spätere Briefwahlergebnis vor?

Achtung, Sarkasmus. Bevor wieder jemand hektisch den Staatsschutz aus dem Mittagsschlaf klingelt.

Natürlich ist eine Umfrage kein Wahlergebnis. Natürlich ist Briefwahl ein regulärer Bestandteil unserer Wahlen. Und nein, aus einer überraschenden Umfrage folgt keinerlei Beweis für Wahlmanipulation.

Aber Fragen und Spott müssen in einer Demokratie erlaubt sein. Gerade dann, wenn politische Entwicklungen plötzlich erstaunlich günstig für diejenigen ausfallen, die zuvor nicht unbedingt auf einer Welle der Begeisterung getragen wurden.

Vielleicht ist Manuela Schwesig plötzlich wieder die politische Hoffnung des Nordostens.

Oder erleben wir vielleicht gerade nur die nächste jener Umfragen, bei denen man sich fragt:

Wer genau wurde da eigentlich gefragt?


Disclaimer: Dieser Beitrag ist eine satirisch zugespitzte Meinungsäußerung. Er behauptet keine Wahlmanipulation oder sonstige Straftat. Die Aussagen zur Briefwahl sind erkennbar rhetorisch und sarkastisch formuliert.

© 2026 Mirko Fuchs
Foto: KI – generiert


 


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